Ferienpass-Segelkurs – gute Laune trotz Starkwind

Gruppenfoto Ferienpass 2025Von vergangenem Montag bis Donnerstag segelten 15 Kinder und Jugendliche beim SVGS-Schnupperkurs im Rahmen des Hamburger Ferienpasses. Das eher herbstlich anmutende Wetter verlangte den Teilnehmern im Alter von 9 bis 13 Jahren dabei einiges ab. An allen Tagen lag der Wind (teils deutlich) über 10 Knoten, zudem zogen immer wieder Regenwolken durch.
Segeln mit Trainer bei viel WindDie Trainer Anne, Arne, Chris, Luca und Marlene gaben sich alle Mühe, damit trotzdem alle aufs Wasser kamen: Einerseits gab es vor allen Segeltagen ein ausführliches Briefing an Land, inklusive Manövertraining auf dem Trockenen. Zumdem gab es jeweils zwei größere Boote, auf denen ein Trainer mitsegelte, um insbesondere etwas ängstlichere Kinder im Blick zu behalten.
Das Segeln klappte trotz der widrigen Bedingungen von Tag zu Tag besser: Während sich die Boote in den ersten Tagen überwiegend in der Windabdeckung des Ufers aufhielten, waren am letzten Tag alle Boote auf dem ungeschützten Teil des Sees unterwegs. Auch der Umgang mit Kenterungen klappte immer besser.
Eine anstrengende Woche, die gezeigt hat, dass es wirklich SegelSPORT ist, die Kinder konnten auf jeden Fall anschließend gut schlafen 😉 . Jetzt hoffen wir, dass viele so viel Spaß hatten, dass wir sie in Zukunft öfters bei unserem Training sehen werden.


Die Aktion wird finanziell unterstützt durch die Freie und Hansestadt Hamburg und die Hamburger Sportjugend.

Projektwoche mit Gymnasium: 21 Schüler segeln auf dem Neuländer See

Gruppenfoto Projektwoche FEG 2025In der vergangenen Woche segelten 21 Schüler des Harburger Friedrich-Ebert-Gymnasiums (FEG) im Rahmen der Projektwoche bei der SVGS auf dem Neuländer See.
Die Jungen und Mädchen aus der 5. bis 7. Klasse entschieden sich unter vielen anderen Aktivitäten, wie Musik, Zeichnen oder Beatboxing, für Segeln. Geleitet wurde die Aktion von den SVGS-Trainern Arne, Chris, Katharina und Marlene, zudem war Sportlehrer Herr Heßlinger dabei.
Segeln am Montag bei wenig Wind.Am Montag hieß es erstmal kennenlernen und aufbauen, auch eine Sicherheitseinweisung durfte natürlich nicht fehlen. Dank Sonnenschein und Schwachwind konnten auch alle Kinder schon am ersten Tag aufs Wasser. Genutzt wurden die verschiedenen Jollen des Vereins, hauptsächlich RS Feva und RS Vision.
Dienstag drehte der Wind auf, in Böen knackte er sogar die 20-Knoten-Marke. Um trotzdem alle Kinder aufs Wasser zu bekommen, luden sich drei Trainer je ein Boot voll Kinder und schipperten dann mit ihnen über den See, während der Rest an Land Knoten und Manöver übte. Am Ende des Tages waren alle Kinder auf dem Wasser und es kam zu keinen Zwischenfällen.
Segeln am MittwochMittwoch ließ der Wind wieder nach, sodass wieder alle gleichzeitig aufs Wasser konnten. Inzwischen klappte das Steuern bei den meisten Kindern schon ganz gut, auch wenn zum Ende der Einheit sogar noch etwas mehr Wind aufkam.
Morgendliches Briefing am Steg. Die Trainer erklären, wie heute gesegelt wird.Donnerstag trauten sich, bei teils lebhaftem Wind, viele Kinder alleine aufs Boot. Der ein oder andere wollte dann doch aber lieber mit einem Trainer segeln, sodass einige Kinder wieder umschichtig auf dem Wasser waren. Die „Flüssigsonne“ sorgte allerdings für eine kleine Motivationsdelle, die durch eine etwas längere Frühstückspause gut aufgefangen wurde. Nachdem sich der Regen nach der Pause etwas gelegt hatte, waren auch wieder alle für die zweite Segeleinheit des Tages motiviert. Am Ende kenterte noch die Vision – wie sollte es anders sein – auf dem Weg in den Hafen. Vom Motorboot aus gelang es aber schnell, die Kinder anzuleiten, das Boot wieder aufzurichten.
So schnell kentert ein Boot nun auch wieder nicht. Nun heißt es hinterherschwimmen...Freitag fiel die Segeleinheit kürzer aus als an den anderen Tagen, da nachher noch eine Projektpräsentation im FEG stattfinden sollte. Inspiriert von den wilden Kentergeschichten des Vortages forderten einige Kinder noch ein Kentertraining. Dabei zeigte sich dann auch, wie schwierig es eigentlich ist, so ein Boot zum Kippen zu bringen. Mehrfach endete der Versuch damit, dass die Mannschaft zwar im Wasser lag, das Boot sich aber einfach selber wieder aufrichtete und langsam davonsegelte.
Nach fünf Tagen Segeln waren alle geschafft, insbesondere die Trainer. Glücklicherweise gab es weder Personen- noch Materialschäden und einige Kinder haben auch schon angekündigt, gerne weiterhin bei der SVGS segeln zu wollen. Wir würden uns auf jeden Fall freuen, den ein oder anderen im Jugendtraining wiederzusehen!
Förderung GlücksspiraleBesonderer Dank gilt der GlücksSpirale von Lotto Hamburg für ihre finanzielle Unterstützung und natürlich unseren ehrenamtlich arbeitenden Trainern, ohne deren Einsatz diese Aktion nicht möglich gewesen wäre!

Familienfreizeit – Erkundungstour am Sternberger See

Gruppenfoto FamilienfreizeitVom 20. Bis 22. Juni 2025 erlebte die Segelvereinigung Sinstorf (SVGS) eine ereignisreiche Familiensegelfreizeit am Großen Sternberger See (Landkreis Ludwigslust-Parchim). Mit dabei waren 13 Vereinssegler und Familienmitglieder.

Gemütliches Beisammensein am AbendAm Freitagabend trafen wir auf dem Zeltplatz Dreiwasser ein. Nach dem Zeltaufbau haben wir gegrillt und Beachvolleyball gespielt. Dann ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Die Durchfahrt vom Sternberger See zum TrenntseeSegelabenteuer und gemütlicher Abend

Der Samstag startete nach einem ausgiebigen Frühstück mit dem Bootsaufbau. Mittags ging es aufs Wasser. Der Tag war in zwei Segelabschnitte geteilt: Zuerst durchsegelten wir unseren Haussee und paddelten dann durch einen verwachsenen Kanal in den Trenntsee, wo wir zwei kleine Inseln umrundeten. Nach einer Pause mit Nudeln und Badeeinheit sind wir im zweiten Abschnitt direkt vor dem Zeltplatz gesegelt. Danach standen wieder Schwimmen, Grillen und Volleyball auf dem Programm, der Abend dauerte bis Mitternacht.

Windiger Abschied und Heimreise

Am Sonntag, dem Abreisetag, unternahmen wir die gleiche Tour wie am Vortag. Besonders viel Spaß hatten wir, als der Wind stärker wurde. Ein Versuch, durch den Hechtgraben in einen weiteren See zu gelangen, scheiterte, da der Weg zu eng und zugewachsen war – aber alles blieb heil. Nach der Rückkehr gab es Mittagessen und ein letztes Bad, bevor die Zelte abgebaut wurden. Um 19:00 Uhr machten sich alle auf den Heimweg.
Bericht: Sjard
Die SVGS-Flotte auf dem Sternberger See

Von Nieselregen und Nudeln: Herbstwochenende in Neuland

In einem sonnigen Moment nutzt unsere Vision-Crew den Wind, um mit Trapez und Gennakar zu segeln.Am Freitag um 16:30 Uhr ging es los: Nach und nach trafen die ersten Teilnehmer und Teilnehmerinnen ein und kurz darauf auch die Segler vom BSV-AT (Achim, Weser) mit ihren Booten, die daraufhin gemeinsam abgeladen wurden, begleitet von einem ersten kleineren Schauer und einer kurzen Vorstellungsrunde. Danach ging es in den Klassenraum, wo alle sich einen Platz suchten und ihr Schlaflager aufbauten. Später wurden alle in vier Gruppen eingeteilt, die verschiedene Aufgaben erledigen sollten. Eine Gruppe kochte das Essen, einen großen Topf Buttergemüsesahnesauce und 3 kg Nudeln, während eine andere Gruppe das Sanitärgebäude putzte. Nach dem Essen, und mittlerweile mit Nieselregen und Sturm, fand noch eine Nachtwanderung statt. Vom Vereinsgelände ging es nun in zwei Gruppen durchs Gewerbegebiet zur Elbe, wo es eine Stärkung in Form von Punsch und Keksen gab, bevor es bei anhaltendem Nieselregen wieder zurück zum Vereinsgelände ging. Kurz darauf war Schlafenszeit.
Am nächsten Morgen ging es um 7:30 Uhr weiter, mit Licht und einem Aufwachsong. Bald darauf gab es frische Brötchen zum Frühstück. Außerdem war (der/die/das) Nutella sehr umkämpft und es wurde ausgiebig darüber diskutiert, ob es nun der, die oder das Nutella sei. Nach dem Frühstück wurden die Crews eingeteilt, und nach einer kurzen regenbedingten Pause wurden die Boote aufgebaut. Eine Feva, zwei Visions, zwei 29er, drei Optis und mehrere Laser gingen aufs Wasser. Der Wind war gut und das Wetter sehr wechselhaft zwischen Sonnenschein und kleineren Schauern.
Dramatische Wolken brachten Wind, aber leider auch Regen.Kurz vor Mittag zog jedoch eine Wolkenfront auf und alle fuhren so schnell wie möglich an Land. Bei Starkregen wurden die Boote aus dem Wasser geholt und die Trainer mussten mit dem Motorboot den einen gekenterten 29er bergen.
In der zum Trockenraum umfunktionierten Mädchenumkleide konnten die nassen Segelsachen den Mittag trocknen, während die Segler und Seglerinnen ihre beim Frühstück vorbereiteten Lunchpakete verspeisten. Bei Sonnenschein fand nun die Taufe des vom BSV-AT stammenden Optis „Seebär“ statt, mit Apfelsaft. Anschließend gab es für alle Kuchen.
Der böige Wind führte auch zur ein oder anderen Kenterung.Danach sollte es wieder aufs Wasser gehen. Die Segelpartner wurden neu zusammengestellt und es kam bei ein paar zu einem Streit darüber, wer mit wem segeln sollte und welches Boot. Schließlich wurde dennoch gesegelt, begleitet von dem ein oder anderen alles durchnässenden Regenschauer. Außerdem fuhr eine Vision zwischendurch allein weiter, da ihre Segler alle versehentlich abgestiegen waren.
Am Abend, als alle Segler und Seglerinnen und ihre Boote wieder heil an Land angekommen waren, gab es Chili con carne und Reis. Außerdem wurde das Dreiecksspiel gespielt, dabei geht es um ein aus je drei Personen bestehendes Dreieck, das auf jemanden zeigt. Auf wen muss erraten werden.
Später folgte eine Theoriestunde, wobei die Teilnehmenden in drei Gruppen eingeteilt wurden, je nach Segelerfahrung. Und schließlich fand ein Lagerfeuer statt, bevor alle schlafen gingen.
Peer und Sjard machten das Startschiff.Viele Boote waren auf dem See.Am Sonntagmorgen wurden wieder alle mit einem Aufwachsong geweckt und nach einem kurzen Frühstück musste das Matratzenlager abgebaut werden. Danach ging es wieder raus aufs Wasser, wieder begleitet von einer kurzen Diskussion, wer mit wem segeln sollte. Diesmal wurden Wettfahrten gesegelt. Nach einer Probewettfahrt war die anfängliche Verwirrung, welche Tonne umrundet werden sollte, auch verschwunden und es konnte losgehen. Trotz der einen oder anderen Kenterung und kleineren Zusammenstößen, ein schöner Vormittag.
Gruppenfoto HerbstübernachtungNun musste jedoch aufgeräumt werden, alle Tische mussten wieder in den Klassenraum, die Boote vom BSV-AT mussten verladen werden und eine Gruppe kümmerte sich um das Mittagessen.
Schließlich, als einige Eltern schon da waren, wurde noch das übriggebliebene Essen versteigert, bevor alle nach Hause fahren konnten.
Alles in allem war die Herbstübernachtung ein gelungenes, wenn auch etwas anstrengendes und bisweilen nasses Wochenende, mit vielen schönen Momenten und vielen netten Menschen.
Bericht: Rebekka

18 Kinder bei Ferienpass-Kursen der SVGS

Insgesamt 18 Kinder schnupperten dieses Jahr im Rahmen der SVGS-Ferienpass-Kurse in den Segelsport hinein. In einer fünftägigen Optiaktion und einer viertägigen Jollenaktion lernten die Mädchen und Jungen im Alter von acht bis 16 Jahren die Grundlagen des Segelns.

Die Leitung der Aktion übernahmen die Vereinstrainer, dabei bestand das Team jeweils aus drei Nachwuchstrainern und einem älteren Vereinstrainer. So wird nicht nur eine neue Generation an den Segelsport herangeführt, sondern auch Trainernachwuchs ausgebildet.

Gruppenfoto OptiaktionDie Optiaktion war geprägt von den sehr warmen Temperaturen und Windbedingungen, die nahezu perfekt für die Anfänger waren. Bevor es aufs Wasser ging, mussten alle Kinder jedoch erstmal an Land zeigen, dass sie wissen, wie Schot und Ruderanlage geführt werden. Die Kinder lernten schnell und durften am ersten Tag bereits auf den Neuländer See. Mittwoch hielt dann leider ein hartnäckiges Regengebiet mit Gewittern die Kinder davon ab, aufs Wasser zu gehen. Stattdessen wurde gebastelt, getobt, gespielt und Theorie gelernt. Danach fing sich das Wetter wieder und am letzten Tag konnten die Optikids ihre Segelfähigkeiten in einer Abschlussregatta unter Beweis stellen.

Gruppenfoto JollenaktionDie darauffolgende Jollenwoche war von starkem Wind geprägt, der auch für die ein oder andere Kenterung sorgte, gleichzeitig ließen die Temperaturen merklich nach. Dennoch hielten alle mutig bis zum letzten Tag durch, auch wenn das Segeln körperlich anspruchsvoll war. Um trotz des Starkwindes Segeltraining zu ermöglichen, zogen die Trainer alle Register: Segel reffen, Trainer mit aufs Boot und Verlegen des Kurses in die Landabdeckung. Am letzten Tag waren die Kräfte dann aber aufgebraucht und nachdem zwei Crews bereits bei der Hafenausfahrt gekentert waren, gab es an diesem Tag nur eine Wassereinheit. So wurde die eigentlich geplante Abschlussregatta kurzerhand durch Boote um die Wette auf und abbauen ersetzt. Anschließend lernten alle Teilnehmer noch die wichtigsten Seemannsknoten.

Wir hoffen, dass wir den Einen oder die Andere demnächst bei unseren wöchentlichen Trainings auf dem Neuländer See wiedersehen!

Bilder der Optiwoche

Bilder der Jollenwoche

Die Ferienpass-Aktion findet statt mit Unterstützung der Freien und Hansestadt Hamburg und
der Hamburger Sportjugend.