Herbstübernachtung am Einheitswochenende: Wenig Wind, Stimmung trotzdem gut

Boote bei wenig Wind auf dem Neuländer SeeAm Einheitswochenende 3./4.10. übernachteten 7 Mitglieder unserer Jugendgruppe gemeinsam mit den Trainern Marlene, David und Chris in Neuland, zwei weitere Nachwuchssegler kamen am Sonntag dazu.

Der Wind war leider eher lau, dafür waren die Temperaturen für die Jahreszeit sehr angenehm und auch die Sonne schien freundlich auf die Seglerinnen und Segler herab. Passend zum Wetter lag der Übungsfokus am Samstag auf der Rollwende, einem Manöver, das auch bei wenig Wind schnelle Wenden verspricht.

"Theorie ohne Praxis ist leer, Praxis ohne Theorie ist blind." -Immanuel Kant (angeblich)Zum Abend gab es dann noch einen Theorie-Block, wo die Kinder ihr Wissen um Manöver und Trimm vertiefen konnten. Das Abendessen kochten die Kinder selbst und im Anschluss daran ging es ans Lagerfeuer. Wie es im Verein gute Sitte ist, spielten die SVGSler dort zusammen (bzw. gegeneinander) das Gruppenspiel „Werwölfe“. Da die Karten schon wieder unauffindbar waren, allerdings mit Uno-Karten. Schon nach wenigen Runden hieß es aber für die kleineren Segler „ab ins Bett“. Marlene las noch eine Gute-Nacht-Geschichte vor, dann nach und nach suchten auch die größeren Segler nach und nach das Nachtlager auf, denn auch am nächsten Tag standen wieder mehrere Stunden auf dem Wasser an.

Der Wind war am zweiten Tag zeitweise mit um die 8 Knoten in Ordnung, zwischendurch gab es allerdings auch die ein oder andere Flaute. Nach dem Mittagessen ging es ans Einpacken und nach einer kurzen Videoanalyse des Tages ging es für alle nachhause.

Magische Atmosphäre beim Vollmondsegeln

Luftbild vom Vollmondsegeln: Im Vordergrund beleuchtete Boote, im Hintergrund das Vereinsgelände mit LagerfeuerAm 26.9 um 18 Uhr versammelten sich vierzig Seglerinnen und Segler der SVGS zum Vollmondsegeln. Als erstes wurden die Boote aufgebaut, und ab 18:40 Uhr waren die ersten auf dem Wasser. Da es viele Seglerinnen und Segler gab, waren 11 Boote unterwegs, die Bahia, die Vision, die VB, die Quest, mehrere Fevas, zwei Laser und beide Motorboote, zu Beginn noch ohne Beleuchtung. Später kamen Lichterketten, Taschenlampen und Leuchtstäbe zum Einsatz, um die Boote auf dem dunklen Wasser zu beleuchten. Der Mond erledigte die restliche Beleuchtung, sorgte für eine wunderschöne, fast magische, Atmosphäre auf dem Wasser. Sogar ein paar Sterne waren zu sehen und der ein oder andere Windhauch kam auf, gerade genug um die Boote ohne Paddel in Bewegung zu setzen.

Gegen 22 Uhr waren alle Boote zurück an Land und abgebaut. Die Seglerinnen und Segler konnten sich am Lagerfeuer wieder aufwärmen, es gab Punsch, warme Apfelschorle und Tee, außerdem Stockbrot und Snacks. Vollmond und Lagerfeuer reichten als Beleuchtung völlig aus, der See war unterdessen im Nebel verschwunden. Es gab viele nette Gespräche und Anekdoten über den Verein und vieles mehr. Die Runde wurde immer kleiner, bis um 0:30 Uhr, die letzten sich ans Aufräumen machten und schließlich auch nach Hause fuhren. Es war ein schönes Event, besonders das Segeln mit dem beleuchteten Booten und dem hellen Vollmond.
Bericht: Rebekka

Fünf neue Boote für die SVGS – feierliche Taufe am Neuländer See

Gäste bei der BootstaufeAm vergangenen Donnerstag, dem 24. September, wurde es am Neuländer See festlich: Rund 40 Gäste kamen zur Bootstaufe der Segelvereinigung Sinstorf. Gleich fünf neue Vereinsboote erhielten ihre Namen und wurden anschließend bei bestem Wetter direkt auf dem Wasser ausprobiert. Neben Vereinsmitgliedern und Familien waren auch zahlreiche Vertreter aus Politik, Verwaltung und Sport zu Gast.

Getauft wurden der Laser „Grover“, die beiden RS500 „Pascal“ und „Kelvin“, der 29er „Urs“ sowie die RS Quest „Yoshi“.

Möglich geworden ist die Anschaffung der neuen Boote durch die Unterstützung verschiedener Förderer. „Yoshi“ wurde von der Alexander Otto Sportstiftung gefördert. Weitere Boote wurden mit Unterstützung der Hamburger Sparkasse (HASPA) sowie des Hamburger Segel-Verbands aus Mitteln der Breitensportförderung finanziert. Damit kann die SVGS ihr Angebot insbesondere für Kinder und Jugendliche weiter ausbauen und den Seglerinnen und Seglern moderne Trainingsboote zur Verfügung stellen.

Grußworte und ein Blick zurück

Sten und Henning begrüßen die BesucherDurch den Nachmittag führte der stellvertretende Vorsitzende Sten Flehmig. Nach der Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Henning Schrödter folgten mehrere Grußworte.

Henning Schrödter stellte dabei die Bedeutung der neuen Boote für die Vereinsarbeit heraus und bedankte sich bei den Förderern und allen, die an der Beschaffung beteiligt waren.

Sonja Wichmann illustrierte ihr Grußwort durch mitgebrachte Unterlagen aus der Anfangszeit des WassersportzentrumsAuch Sonja Wichmann, Leiterin des Fachamtes Sozialraummanagement im Bezirksamt Harburg, war zu Gast. Sie begleitet die Entwicklung des Standorts am Neuländer See bereits seit vielen Jahren und hatte zur Bootstaufe sogar historische Dokumente aus der Entstehungszeit der Anlage mitgebracht.

In ihrem Grußwort erinnerte sie daran, dass der Weg zum heutigen Wassersportzentrum keineswegs selbstverständlich war. Viele unterschiedliche Beteiligte mussten zusammengebracht werden, Fragen des Naturschutzes mussten geklärt und die Finanzierung gesichert werden. Rund zehn Jahre dauerte es, bis das Projekt schließlich umgesetzt werden konnte.

Heute, so Wichmann, sei es schön zu sehen, dass die Anlage gut funktioniere und sich die anfänglichen Schwierigkeiten weitgehend gelegt hätten. Gleichzeitig freute sie sich darüber, nun auch einmal selbst zu Gast bei der SVGS sein zu können.

Alexander Stein stellte den Beitrag der SVGS für den Jugendsport herausAlexander Stein von der HASPA sprach ebenfalls ein Grußwort: Er betonte die Bedeutung der Vereinsarbeit und insbesondere der Jugendarbeit und machte deutlich, dass die HASPA die SVGS gerne unterstütze und dies auch in Zukunft weiter vorhabe.

Mit Sören Schumacher war außerdem ein besonderer Gast vor Ort. Der Bürgerschaftsabgeordnete für Harburg ist der SVGS seit vielen Jahren verbunden und war selbst lange Zeit im Verein aktiv. Als Trainer war er früher selbst auf dem Wasser und engagierte sich außerdem maßgeblich für die Entwicklung des Wassersportzentrums Neuländer See.

Ehrengäste (v.l.n.r.): Sören Schumacher, Niklas Jahn, Alexander Stein, Henning Baur, Sona Wichmann, Jörn Rosenberg, Dr. Jonas Leder. 2. reihe: Thore BliefernichtSchumacher konnte sich vor Ort anschauen, wie sich der Standort und der Verein entwickelt haben. Besonders erfreulich war dabei, dass er die neue Generation von Seglerinnen und Seglern direkt auf dem Wasser erleben konnte. „Ich bin stolz, dass sich mein alter Verein so entwickelt hat.“

Zu den weiteren Gästen gehörten Henning Baur, Breitensport-Obmann des Hamburger Segel-Verbands, Dr. Jonas Leder, Direktor des Landessportamtes, sowie Jörn Rosenberg aus dem Sportreferat des Bezirksamtes Harburg. Auch Thore Bliefernicht aus der CDU-Fraktion sowie Niklas Jahn von der Harburger SPD waren vor Ort.

Jetzt werden die Boote getauft

Nach dem offiziellen Teil gab es zunächst eine kurze Pause bei Kaffee, Kuchen und Sekt. Anschließend wurde es für die Kinder und Jugendlichen spannend: Sie durften die neuen Boote selbst taufen.

Nacheinander erhielten „Grover“, „Pascal“, „Kelvin“, „Urs“ und „Yoshi“ ihre Namen. Für die jungen Seglerinnen und Segler war die Taufe dabei nicht nur ein symbolischer Moment – unmittelbar danach konnten die neuen Boote auch ihrem eigentlichen Zweck zugeführt werden.

Taufe RS Quest YoshiBei sonnigem Wetter ging es auf den Neuländer See. Die Jugendlichen bauten ihre Boote selbständig auf, machten die neuen Schiffe segelklar und gingen anschließend aufs Wasser. Einige der Gäste konnten das Geschehen dabei aus nächster Nähe verfolgen: Auf dem Motorboot der SVGS ging es hinaus auf den See, um das Training einmal aus der Perspektive vom Wasser aus zu erleben.

Gerade die Selbständigkeit der Jugendlichen fiel dabei vielen Besucherinnen und Besuchern auf. Die Kinder und Jugendlichen bauten ihre Boote eigenständig auf, bereiteten sich auf das Segeln vor und waren anschließend ohne ständige Betreuung durch Erwachsene auf dem Wasser unterwegs. Für viele der Gäste war es beeindruckend zu sehen, wie selbstverständlich die jungen Seglerinnen und Segler mit ihren Booten umgehen.

"Taufgemeinde" rund um den ILCA "Grover"Neue Boote, neue Möglichkeiten

Mit den fünf neuen Booten wächst die Trainingsflotte der SVGS weiter. Besonders für die Jugendarbeit sind die zusätzlichen Möglichkeiten wichtig: Vom ersten Einstieg in größere Jollen bis hin zum anspruchsvollen Regattatraining stehen nun weitere moderne Boote zur Verfügung.

Die Taufe hat damit nicht nur fünf neue Namen auf den Booten sichtbar gemacht; sie hat auch gezeigt, was hinter der Vereinsarbeit der SVGS steht: engagierte Ehrenamtliche, Kinder und Jugendliche, die mit Begeisterung segeln, und ein Netzwerk aus Förderern, Verbänden, Verwaltung und Politik, das die Entwicklung des Vereins unterstützt.

Ein herzlicher Dank gilt daher allen Förderern und Unterstützern, die die Anschaffung der Boote ermöglicht haben – und natürlich den vielen Ehrenamtlichen, die dafür sorgen, dass die Boote anschließend auch regelmäßig auf dem Wasser sind.

Grover, Pascal, Kelvin, Urs und Yoshi: Allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Schwert!

Namensfindung für neue Boote

Der RS500, ausnahmsweise mal nicht gekentert.Inzwischen haben wir einige namenlose Boote… So soll es nicht bleiben, daher suchen wir nach passenden Namen für 2x RS500 (Bild), unseren Quest, den blauen ILCA und den 29er.

Da wir in der Zukunft noch weitere Quests erwerben möchten, sollte hier auch gerne eine logisch erweiterbare Reihe verwendet werden.

Wir freuen uns über eure kreativen Vorschläge, aus denen der Vorstand dann die besten auswählen wird.
Umfrage beendet.

Schnuppersegeln bei Sonnenschein mit 31 Besuchern

Boote am StegAm vergangenen Sonntag veranstaltete die SVGS zum wiederholten Mal ein öffentliches Schnuppersegeln. 31 Gäste besuchten die Veranstaltung und informierten sich über den Segelverein oder segelten direkt eine Runde mit.

Ungefähr 25 Vereinsmitglieder und Angehörige halfen bei der Organisation mit: An der Fritteuse, bei der Schwimmwestenausgabe an Land oder als Schiffsführer. Die Helfer arbeiteten Hand in Hand, sodass alle Besucher ein positives Erlebnis hatten. Viele Kinder kamen so begeistert vom Wasser, dass sie gleich noch eine Runde fahren wollten.

Segeln während der VeranstaltungDazu trugen mit Sicherheit auch der sehr moderate Wind um 5 Knoten bei, zudem herrschte schönster Sonnenschein. Den Besuchern standen unsere VB, zwei Visions, drei Optis und die neue Quest zur Verfügung. In Zeiten des geringeren Andranges hatten unsere Mitglieder dann auch noch ausreichend Gelegenheit, selber zu segeln.

Alles in allem eine sehr schöne Veranstaltung, auch wenn ein paar Besucher mehr sicherlich auch nicht schlecht gewesen wären. Jetzt hoffen wir natürlich, möglichst viele neue Gesichter bei unseren nächsten Trainings und Aktionen zu sehen.