Familienfreizeit Schleimünde 16. bis 18.9.

Boote zu Wasser lassenNach zwei Jahren Pause fand wieder eine Familienfreizeit statt. Mit 7 Booten und fast 40 Personen ging es an die Schlei. Am Freitagabend trafen die teilnehmenden Familien am Hotel Schleimünde ein. Alle waren froh, nach den Stau und langer Fahrt endlich ihr Zeltlager aufgebaut oder die warme Ferienwohnung bezogen zu haben. Beim gemeinsamen Abendessen schwand das Tageslicht und der Abend endete unter dem Sternenhimmel. Wer wollte, konnte noch auf einen kleinen Plausch ins Vorzelt mit Heizlüfter kommen.

Nach einer kühlen Nacht und einem Frühstück mit frischen Brötchen unter freien Himmel, schaute die Sonne aus den Wolkenbergen um uns herum heraus. Wolken weiß, blau, dunkelblau und am Horizont Regen, aber bei uns war es trocken. Das Wetter war gut, nun wurden die Boote aufgebaut. Erst einmal fuhren wir die Trailer zum Wasser und nahmen die Spanngurte ab. Dann besserten wir die Slipbahn mit Steinen und Sand aus und stellten die Masten. Über die ausgebesserte Slipbahn wurden die Boote ins Wasser gesetzt und an Boien vertäut.

Jetzt mussten wir aber schnell aufs Wasser, bevor uns das Wetter einen Streich spielten konnte. Alle verteilten sich auf die Boote. Segel gesetzt und los ging es. Auf Untiefen musste geachtet werden lieber das Schwert ein wenig hochgenommen, „Rumpel“ vielleicht noch ein Stück höher. Am Fahrwasser ging es besser, aber wir mussten aufpassen, um niemanden zu behindern. Die Wolken wurden dunkler. Die Wetterapp bestätigte die Vorahnung: Gewitter ab 15.00 Uhr möglich. Wir fuhren zurück zum Ufer, sicherten die Boote und retteten uns ins Trockene.

Nach dem eindrucksvollen Gewitter über der Ostsee mit imposanten Blitzen, gab es ein gemütliches Abendessen und Abendprogramm, danach konnten alle den Abend im Vorzelt ausklingen lassen. Am Sonntagmorgen schien die Sonne bei unserem Frühstück und der Wind jagte die Wolken über den Himmel. Die Schlei war in Bewegung und nun war das Können der Seglerinnen und Segler gefragt. Mit voller Fahrt sausten wir über das Wasser und versuchten möglichst nicht zu kentern. Noch schien die Sonne, aber die Wetterapp zeigte Wolken an. Das nächste Gewitter zog herauf.

Alles wieder einladen...Gegen Mittag mussten wir das Zeltlager, die Wohnwagen und die Boote einpacken. Wieder dunkelblaue Wolken als wir die Boote aufluden und es fehlten nur noch ein paar Spanngurte. Dann suchten wir schnell Schutz, dicke Tropfen und Blitze erfüllten den Himmel. Wir machten Pause und warteten ab, den Rest packten wir als es wieder trocken geworden war. Nun konnten alle nach Hause.

Wir werden im nächsten Jahr sicher wieder eine Familienfreizeit planen, vielleicht etwas früher im Jahr.

Bootstaufe – feierliche Indienststellung von 5 Booten

Vorstand mit EhrengästenAm vergangenen Mittwoch hielt die SVGS in Neuland einen Festakt anlässlich der Taufe von fünf neuen Booten ab.

Durch den Nachmittag führte der zweite Vorsitzende Sten Flehmig, musikalisch untermalt wurde der Festakt von Kalle, der E-Gitarre spielte und sang. Neben zahlreichen Vereinsmitgliedern waren auch geladene Gäste aus der Bezirksversammlung, der Abteilung für Sportangelegenheiten des Bezirksamtes, dem Hamburger Segel-Verband und der Hamburger Segeljugend, befreundeten Vereinen und Förderer anwesend.

Folgende Boote wurden getauft:

Timo und Sjard tauften die beiden Laser (bzw. ILCA) Ernie und Bert. Die Anschaffung der beiden gebrauchten 1-Personen-Boote ermöglichten uns Privatspenden.

Arne taufte unsere neue RS Vision Brenda. Das Boot kam Anfang des Jahres gebraucht als Spontankauf zu uns, somit haben wir nun zwei Visions. Die Boote werden überwiegend in der Jugendabteilung eingesetzt, können aber auch von Erwachsenen gesegelt werden.

Anschließend taufte Jesper den Laser Bahia Wilma. Der Bahia ist mit bis zu vier Bootsplätzen ein richtiges Schlachtschiff und kann von allen Altersgruppen genutzt werden. Die Anschaffung wurde ebenfalls durch Privatspenden und Breitensportförderung des Hamburger Segel-Verbandes ermöglicht.

Kati und Anabel tauften zuletzt unsere Feva Ida. Ida ist bereits seit 2020 in unserer Flotte, konnte aber aus bekannten Gründen noch nicht feierlich getauft werden. Sie ist das fünfte Boot dieser Klasse und wird für unsere Jugendlichen im Alter von 11 bis 17 Jahren genutzt. Für die Feva haben wir einen Zuschuss der HASPA erhalten.

Darüber hinaus präsentierten wir den Gästen noch zwei weitere Neuanschaffungen: Unser Motorboot hat seit Saisonbeginn einen neuen Elektromotor, der durch Mittel der Bezirksversammlung gefördert worden ist. Das Boot setzen wir zur Trainingsbegleitung ein. Zudem haben wir für einen der Laser ein Foiling Kit erworben, mit dem es möglich ist, über das Wasser zu fliegen. Die Peter-Mählmann-Stiftung bezuschusste diese Investition.

Im Anschluss an den Festakt hatten alle Gäste die Möglichkeit, unsere Flotte auf dem See mit dem Motorboot zu begleiten und sich an unserem Grill mit Speisen zu versorgen.

17 Jugendliche bei Sommerfreizeit an der Schlei

Gruppenfoto Sommerfreizeit 2022Vom 06. bis zum 12. August hat unsere Sommerfreizeit unter der Leitung von Chris und Helena in Borgwedel an der Schlei stattgefunden. Mit dabei waren 17 Jugendliche und zehn Boote.

Wir waren in der Jugendherberge Borgwedel untergebracht, die auch früher schon für Sommerfreizeiten des Vereins diente. Übernachtet haben wir in Blockhütten für jeweils sechs Personen, welche ganz hinten am Ende des Geländes praktischerweise direkt neben einem Fußballplatz stehen. Während unseres Aufenthalts durften wir die Vollpension der Jugendherberge genießen. Morgens und abends gab es ein Buffet und mittags wurden wir mit Lunchpaketen versorgt.

Ein Teil der SVGS-Flotte hat einen kurzen Augenblick des Windes abgepasstDas Wetter war aus Seglersicht nicht immer das Beste. Es hat zwar nicht geregnet, aber der Wind hat uns ein bisschen zu oft im Stich gelassen. Nachdem am ersten Tag ein perfekter Wind für den Start wehte, kam dieser leider nur noch zu einer malerischen Sonnenuntergangs-Segeleinheit, zur Abreise und in sehr kurzen und leichten Böen zurück. Die restliche Zeit nutzten wir die Boote eher zum Rumdümpeln, Baden und Kentern.

Wir üben den SchleppverbandEinen Vormittag lang haben wir das Aufbauen eines Schleppverbands mit Hilfe von Schleppleine und Stopperstek geübt. In den windigen Momenten haben wir es geschafft, jede Menge (Roll-)Wenden und Halsen zu üben und auch die Gennaker konnten einige Male ausgepackt werden. Am letzten Tag übten wir noch fleißig das Anlegen am Motorboot, mit einem Gummibärchen als Belohnung. Das Starten und Anlegen vom Strand war für viele neu, doch am letzten Tag klappte auch das wunderbar.

Segeln in den SonnenuntergangAn Land gab es Gruppenspiele, kleine Bootsreparaturen und eine Menge Freizeit. Es wurde Fußball gespielt, Musik gehört, viel Schokolade gegessen und Apfelschorle getrunken. Am Mittwoch sind wir zur alten Ziegelei in der Nähe spaziert und haben auf dem Gelände Capture the Flag gespielt. Das Abendprogramm bestand aus Motorboot fahren, Sonnenuntergangssegeln, Theorieeinheiten und am letzten Tag gab es ein Lagerfeuer. Am Ende des Tages hat Chris uns mit den Geschichten von Käpt’n Blaubär in den Schlaf gelesen.

Nachtwanderung um 03:48 UhrIn der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hielt dieser jedoch nicht so lange an, da um 3 Uhr zur Nachtwanderung alle wieder aufstehen mussten. Diese führte uns durch dunklen Wald und über das benachbarte Internatsgelände. Belohnt wurden wir dann für unseren Fußmarsch um 4 Uhr morgens mit einer wunderschönen Morgenröte. Den Vormittag verbrachten wir dann erst einmal im Bett.

Nach fünf ereignisreichen und schönen Tagen an und auf der Schlei mussten wir leider schon wieder abreisen. Abgesehen von einer Persenning, die auf der Hinreise durch den Fahrtwind zerrissen wurde, einem abgerissenen Pinnenausleger, einem Fall, welches „versehentlich“ aus dem Mast der Vision gezogen wurde und jeder Menge blauer Flecken, ist alles und jeder unbeschadet wieder mit zurückgekommen.

Das Verladen der Boote ist definitiv eine GruppenaufgabeDie An- und Abreise stellte uns vor eine kleine Herausforderung, da wir noch nie mit so vielen Booten verreist waren. Mit vielen helfenden Händen und Fahrenden konnten wir diese Herausforderung jedoch gut meistern. Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben!

Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!

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Namenssuche für unsere neuen Boote

ein Laser BahiaIn den letzten Jahren sind einige neue Boote zu unserer Flotte hinzugekommen. Seit Beginn der Pandemie haben wir keine Boote mehr getauft, daher hat sich ein ganz schöner „Taufstau“ angesammelt. Hier unsere namenlosen Zuwächse seit 2019:

  • Laser Bahia (Name mit B?, Foto)
  • 2x Laser Standard (ILCA), 1x rot, 1x weiß
  • RS Feva (Name mit I)
  • RS Vision (heißt im Moment Sunrise, unsere erste Vision heißt Veena)


Die Vorschlagsphase ist beendet!

Sechs SVGS-Segler bestehen Jüngstenschein

Am Sonntag haben sechs Segler, drei Mädchen und drei Jungen, im Alter von elf bis 13 Jahren die Prüfung zum Jüngstenschein bestanden. Vor der dreiköpfigen Prüfungskommission haben sie bei wenig Wind und fiesem Nieselregen ihr Können in Opti, Laser und Feva unter Beweis gestellt.

Zunächst galt es, an den drei Theorie-Stationen „Knoten“, „Vorfahrtsregeln“ und „Boot“, sein theoretisches Wissen und seemännische Fähigkeiten vorzuführen. Anschließend ging es aufs Wasser. Dort machte der Nieselregen insbesondere den Prüfern zu schaffen, aufgeweichte Protokolle und kalte Finger waren die Folge. Beim Ausstellen der Jüngstenscheine wurden die Finger dann aber warm, denn es wurde für jeden Teilnehmer ein Schein ausgestellt – alle hatten bestanden.

So durfte am Ende jeder der Teilnehmer das heiß begehrte Dokument von der Kommission in Empfang nehmen.

Unser Glückwunsch gilt allen Teilnehmern, insbesondere Arne, der die Prüfung mit der Note 1,0 bestanden hat.