Ferienpass auf dem Neuländer See: Segelspaß für 25 Kinder

Auch in diesem Jahr war die Segelvereinigung Sinstorf e. V. wieder beim Hamburger Ferienpass dabei. Mit zwei unterschiedlichen Angeboten konnten insgesamt 25 Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 15 Jahren das Segeln auf dem Neuländer See kennenlernen oder ihre ersten Erfahrungen auf dem Wasser vertiefen.

Gruppenfoto Ferienpass Opti 2026Mit dem Opti aufs Wasser

Am 16. und 17. Juli nahmen acht Kinder im Alter von sieben bis elf Jahren an einem zweitägigen Opti-Schnupperkurs teil. Unter der Leitung von Henning und Chris lernten sie zunächst die Grundlagen: Wie ist ein Optimist aufgebaut? Wie sitzt man richtig im Boot? Wie steuert man und wie funktioniert das Segeln überhaupt?

Die Opti-Flotte auf dem Neuländer SeeBei bestem Sommerwetter mit Sonne, angenehmen Temperaturen und leichtem, aber konstantem Wind konnten die Kinder das Gelernte schnell selbst ausprobieren. Nach einer kurzen Theorie- und Paddeleinheit am Vormittag waren sie bereits am ersten Tag mit ihren eigenen Optimisten auf dem See unterwegs. Am zweiten Tag konnten sie mit zusätzlicher Unterstützung durch Katharina bereits anspruchsvollere Kurse fahren. Auch ein Kentertraining durfte natürlich nicht fehlen.

Für viele war es erst der zweite Segeltag überhaupt – umso beeindruckender, wie sicher die Kinder am Ende bereits selbstständig auf dem See unterwegs waren. Schade nur, dass die zweitägige Aktion dann schon wieder vorbei war.

Gruppenfoto Ferienpass Jolle 2026Vier Tage Jollensegeln

Vom 3. bis 6. August folgte die Jollenaktion für 17 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 15 Jahren. Die Nachfrage war so groß, dass wir die Teilnehmerliste bereits bei 17 Anmeldungen schließen mussten. Besonders gefreut hat uns, dass sechs Mädchen dabei waren. Einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer saßen zum ersten Mal in einer Jolle, andere hatten bereits Segelerfahrung.

So geht das also... Unser Trainer erklärt an Land, wie das Boot funktioniertUnter der Leitung von Chris unterstützten Arne, Katharina, Marlene und David als Trainer sowie Ute an Land das Team. Zum Einstieg standen verschiedene Workshops auf dem Programm: Die Jugendlichen lernten die wichtigsten Sicherheitsregeln, stellten ihre Schwimmwesten richtig ein, übten Manöver an einem an Land aufgebauten Boot und lernten, wie sie die Jollen korrekt auf- und abbauen.

Segeln auf der RS QuestDas Wetter bot anschließend die ganze Bandbreite des Segelns. Der Montag war bereits recht windreich, während der Dienstag bei deutlich weniger Wind ideale Bedingungen zum Üben bot. Alle konnten einmal das Steuer übernehmen und sich auf die kommenden Tage vorbereiten. Am Mittwoch frischte der Wind dann deutlich auf, in Böen wurden bis zu 20 Knoten erreicht. Einige Kenterungen gehörten da zwangsläufig dazu – bei sommerlichen Temperaturen waren aber alle schnell wieder trocken. Wer sich bei dem Wind noch nicht ganz wohlfühlte, konnte gemeinsam mit einem Trainer auf einem größeren Boot segeln.

Auch das Kentern gehört dazu...Auch am Donnerstag blieb es windreich. Als der Wind am Vormittag für die geplante Übung zu stark wurde, verlegten wir den Kurs am Nachmittag kurzerhand in die geschützte Landabdeckung. So konnten alle weiterhin sicher und mit viel Spaß segeln.

Gesegelt wurde überwiegend mit RS Fevas. Außerdem kamen eine RS Vision, ein Bahia und erstmals auch die neue RS Quest des Vereins zum Einsatz. Ein Trainer coachte die Jugendlichen jeweils direkt von einem Segelboot aus, zusätzlich begleiteten unsere beiden Motorboote die Gruppe.

Segeln mit dem BahiaGemeinsam für den Nachwuchs

Besonderer Dank gilt Ute, die beide Ferienpass-Aktionen unterstützt hat. Sie sorgte nicht nur jeden Tag für leckeres Mittagessen, sondern übernahm auch die Einkäufe sowie zahlreiche Aufgaben rund um Steg, Boote und Auf- und Abbau. Ohne diese Unterstützung wären die Aktionen sicher nur halb so schön gewesen.

Am Ende standen abwechslungsreiche und vor allem unfallfreie Ferienpasstage: Niemand wurde verletzt und kein Boot wurde beschädigt. Dafür gab es jede Menge Segelerfahrung, neue Bekanntschaften und hoffentlich einige motivierte Nachwuchsseglerinnen und -segler, die wir bald im regelmäßigen Jugendtraining der SVGS wiedersehen.

Der große Zuspruch zeigt uns, dass die Segelvereinigung Sinstorf inzwischen auch über den Verein hinaus als Anbieter eines hochwertigen Jugendtrainings wahrgenommen wird. Darüber freuen wir uns sehr – und vielleicht beginnt für einige der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Ferienpass ja gerade eine längere Segelgeschichte.

Galerie Ferienpass Opti

Galerie Ferienpass Jolle

Projektwoche mit dem Friedrich-Ebert-Gymnasium: 20 Schüler lernen segeln

Gruppenfoto FEG-Projektwoche 2026In der vergangenen Woche segelten 20 Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Ebert-Gymnasiums aus Heimfeld bei der Segelvereinigung Sinstorf. Die Kinder aus der fünften bis siebten Klasse hatten in der Projektwoche angegeben, dass sie gerne zum Segelgrundkurs der SVGS kommen wollten. Die Aktion ging jeweils von 9 bis 13:30 Uhr. Nach einem kurzen Theorieinput ging es dann ans Boote aufbauen und anschließend aufs Wasser. Neben vier Trainern der SVGS waren auch die Sportlehrer Herr Wehrmann und Herr Bauer bei der Aktion dabei.
Kinder segeln auf dem Neuländer SeeDie Woche startete mit relativ wenig Wind von Montag bis Mittwoch. Am Freitag segelten die Kids bei viel Wind zusammen mit den TrainernAm Donnerstag wurde es dann deutlich windiger, sodass die Kinder an den letzten beiden Tagen teils alleine und teils zusammen mit den Trainern auf einem Boot saßen. Auch bei starken Böen trauten sich alle aufs Wasser. Die Kinder waren regelrecht begeistert von der Aktion. Einige von ihnen waren bereits letztes Jahr im Rahmen der Projektwoche des FEG dabei, die meisten Kinder waren allerdings vor der Projektwoche noch nie gesegelt. Umso erstaunlicher, wie gut alles am letzten Tag trotz starken Windes klappte.
Am Freitag präsentierten die Schüler ihre Erlebnisse den Mitschülern im Rahmen der Projektpräsentation.
Nun hoffen wir, dass einige Kinder Blut geleckt haben und in Zukunft bei unserer Ferienaktion oder in unserem regelmäßigen Training auftauchen werden. Aufgrund des positiven Echos werden wir auch nächstes Jahr versuchen, eine Schnupperaktion im Rahmen der Projektwoche anzubieten. Eine große Herausforderung stellt dabei allerdings dar, dass dies unter der Woche vormittags ist und viele Trainer dort arbeiten müssen. Umso großartiger, dass sich die Trainer der Aktion die Zeit genommen haben und Urlaub genommen bzw. ihr Lernen für die Uni mal eine Woche haben schleifen lassen. Daumen hoch für dieses tolle Engagement für den Segelsport und den Bezirk Harburg.


Förderung GlücksspiraleDie Maßnahme wird gefördert durch GlücksSpirale von Lotto Hamburg.

Herbstübernachtung mit Premiumwind und 20 Personen in Neuland

Gruppenfoto HerbstübernachtungAm vergangenen langen Wochenende fand in Neuland die traditionelle Herbstübernachtung statt. Mit dabei waren 20 junge Segler der SVGS. An allen drei Tagen konnte viel gesegelt werden, die Temperaturen waren nicht zu niedrig. Bis auf gelegentlichen Regen am Samstag war das Wetter sehr angenehm. Windstärken um 15 Knoten sorgten dafür, dass das Segeln auch den älteren richtig Spaß machte. Die Optikids hielten gut durch, doch am dritten Tag waren die Kräfte so weit aufgebraucht, dass sie mit zu den Großen aufs Boot durften.
Neben der ausführlichen Zeit auf dem Wasser gab es auch ein butes Programm an Land, das vom gemeinsamen Kochen über Spiele und Theorie-Workshops bis hin zum Lagerfeuer mit Stockbrot reichte.
Gerade für die Kinder, die noch nicht so lange dabei sind, brachte das Wochenende einen enormen Lernzuwachs: Gennakar- und Trapezsegeln, dem Umgang mit stärkerem Wind und auch Regattastarts konnten ausführlich beübt werden, dafür sorgten die Trainer Arne, Chris, David, Katharina, Marlene und Moritz.

Sommerfreizeit in Kiel-Schilksee – Tolles Revier mit viel Wind und spannenden Erlebnissen

10 Kinder, Jugendliche und Trainer der SVGS verbrachten die vergangenen 6 Tage unter der Leitung von Elsa und Chris an und auf der Kieler Förde: Von Dienstag bis Sonntag fand die diesjährige Sommerfreizeit in Kiel-Schilksee statt.

Nach den letzten Jahren in Borgwedel testeten wir dieses Jahr als neuen Veranstaltungsort den Olympiahafen und das letztes Jahr sanierte „Haus der Athleten“ direkt am Hafen.

Trailer abladen in SchilkseeDie Anreise erfolgte mit einem Vereinstrailer, auf dem unsere beiden Visions, der RS500 und ein Laser verladen waren und Commander Finchen, dem Motorboot der Hamburger Segeljugend, auf einem zweiten Trailer. Gegen 10 Uhr kamen wir im Hafen an und bauten unsere Boote auf.

Nach dem Mittagessen ging es dann bei rund 20 Knoten Wind erstmal raus auf die Förde. Das war ganz schön viel und trotz ablandigen Windes baute sich schnell eine gewisse Welle auf. So kam es dann auch schon am ersten Tag zu einigen Ausfällen beim Material und unser Zeitmanagement funktionierte auch noch nicht so gut, sodass wir verspätet zum Abendessen kamen. Das Essen stellte sich als hervorragend heraus, jeden Abend gab es ein nur für uns frisch zubereitetes Gericht vom Koch des Hauses. Ein weiteres Highlight war (für den ein oder anderen) der nahe gelegene Rewe, wo es fußläufig alles gab, was das Herz begehrte (insbesondere natürlich Zucker in allen Aggregatzuständen).

Blick vom Balkon unserer ZimmerDie Unterbringung erfolgte in ebenfalls frisch sanierten Zweibettzimmern, jeweils mit eigener Dusche und WC und, als wäre das nicht schon genug Luxus, mit Meerblick aus dem Bett.

Das Frühstück stellte sich dann als ähnlich opulent wie das Abendessen heraus; Es gab Brötchen mit sehr liebevoll gestaltetem Aufschnittbuffet, Müsli und sogar frisches Rührei.

Oh... das war nass.Doch wir waren nicht zum Schmackofatzen, sondern zum Segeln in Schilksee und so ging es bei „nur noch“ 15 Knoten wieder raus auf die Förde. Auf dem Wasser war unser Schwerpunkt an diesem Tag das Kreuzen. Nach zwei Wassereinheiten, vor und nach der Mittagspause, stand abends noch etwas Reparatur an, denn die Belastungen des Tages hatten einige Schwachstellen offenbart.

Showeinlage für die ColorlineDonnerstag ließ der Wind weiter nach, sodass wir uns entschieden, erstmals das Fahrwasser zu kreuzen und zur Ansteuerungstonne des Wendtorfer Hafens zu fahren. Das klappte so weit auch ganz gut. Elsa und Kati, die an diesem Tag auf dem RS500 saßen, kenterten ihr Boot publikumswirksam genau auf Höhe der Colorline-Fähre und demonstrierten den Skandinavien-Reisenden direkt, wie man ein Skiff mit Gennakar wieder aufrichtet. Nach unserem „Fly by“ in Wendtorf segelten wir wieder zurück. Mehrere Kilometer mit Gennakar segeln gehört nun leider zu den Dingen, die auf dem Neuländer See nicht möglich sind…

Wie heißt ein kleines Feuerchen auf Französisch? La Gerfeuer.Nach dem Abendbrot begann unser Lagerfeuerabend, mit Stockbrot und Mäusespeck machten wir es uns am Grillplatz des Hafens bequem.

David und Moritz geht auch mal ein Licht auf.Freitag segelten wir dann zum und um den Leuchtturm auf der Außenförde, 5 Seemeilen pro Strecke. Auch das klappte erstaunlich gut, wobei die Welle durchaus schon etwas unangenehm war und gerade das breite Motorboot nicht so gut durchkam. Mit Gennakar zum LeuchtturmWeil wir zeitlich gut im Plan lagen, segelten wir nochmal vor Laboe vorbei.

Abends konnten alle, die wollten, noch Tube fahren und nach dem Abendbrot spielten wir noch Werwolf.

Die Nacht von Freitag auf Samstag verlief etwas unruhig – denn wir führten unsere Nachtwanderung durch. Es ging einmal durch Schilksee nach Strande und dann über das Gelände des Kieler Yachtclubs entlang der Küstenlinie zurück in unsere Unterkunft.

Ocean Race Boote (aufgenommen vom Motorboot aus)Samstag war unser letzter Wassertag. Da der Wind vormittags genauso zu wünschen übrig ließ wie die Wachheit der Segler, ging es für uns ins Motorboot und damit dann in die Innenförde zu den „Speedruns“ des Ocean Race Europe. Nachdem wir vom Motorboot aus zugesehen hatten (allerdings ohne so ganz den Kurs zu verstehen), legten wir noch an einer Fanzone am Ostufer an. Der Delfin (?)Als wir uns gerade wieder auf den Weg zu unserm Hafen machten, tauchte wenige Meter von uns entfernt ein Delfin auf, definitiv ein weiteres Highlight der Reise. Am letzten Tag war weniger, aber immernoch guter Wind.Nachmittags stand dann noch eine Segeleinheit auf dem Programm, an deren Ende wir alle Boote gründlich vom Salz befreiten. Dann ging es ans Abbauen und Verladen.

Sonntag endete unsere Reise dann wieder in Neuland, wo wir am frühen Nachmittag bereits alle Boote wieder aufgebaut hatten.

Es war eine tolle, wenn auch etwas kurze Freizeit. Der neue Ort hatte uns definitiv überzeugt und wir freuen uns, nächstes Jahr wieder dorthin zu fahren! Weiterlesen

Liveblog Sommerfreizeit 2025

Wir sind derzeit waren auf Sommerfreizeit in Kiel-Schilksee. In diesesm Live-Blog berichten wir (mehr oder weniger) tagesaktuell über unsere Freizeit.

10.8. – Rückreise

Das Ausräumen der Zimmer und Verladen des Gepäcks verlief reibungslos, der Tagesablauf wurde einzig durch den obligatorischen Monster-Stau vor dem Elbtunnel gestört. Dennoch hatten wir bereits am frühen Nachmittag alles wieder in Neuland aufgebaut. – Damit endet auch dieser Liveblog, wir hoffen, es hat euch gefallen.

9.8. – Nachtwanderung, Besuch beim Ocean Race, Abschlusstraining + Packen
Die Nacht endete zunächt um 1 Uhr. Das war für alle so früh, dass Sjard sogar glaubte, es gehe zum Frühstück, bis er realisierte, dass es noch komplett dunkel war. Dass es Frühstück gab, stellte sich alllerdings als Lüge heraus, tatsächlich ging es zur Nachtwanderung einmal durch Schilksee und dann über Strande und das KYC-Gelände entlang der Ostsee wieder zurück. Danach ging es wieder ins Bett. Beim Frühstück überraschten uns Kim und Laura mit selbst bedruckten Taschen mit unserem Stander und der Bezeichnung der Freizeit. Am Samstagvormittag besuchten wir auf dem Wasserweg einen Vorlauf des Ocean Race Europe in der Innenförde, inklusive kurzen Anlegens an der Fanmeile. Auf dem Rückweg sahen wir einen Delfin, der aber möglicherweise auch ein Schweinswal war. Auf jeden Fall ein Highlight denn das Tier tauchte wenige Meter entfernt von unserem Motorboot auf. Am Nachmittag stand die letzte Segeleinheit an, denn nach dem Abendbrot bauten wir schon unsere Boote ab.

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