Sechs SVGS-Segler bestehen Jüngstenschein

Am Sonntag haben sechs Segler, drei Mädchen und drei Jungen, im Alter von elf bis 13 Jahren die Prüfung zum Jüngstenschein bestanden. Vor der dreiköpfigen Prüfungskommission haben sie bei wenig Wind und fiesem Nieselregen ihr Können in Opti, Laser und Feva unter Beweis gestellt.

Zunächst galt es, an den drei Theorie-Stationen „Knoten“, „Vorfahrtsregeln“ und „Boot“, sein theoretisches Wissen und seemännische Fähigkeiten vorzuführen. Anschließend ging es aufs Wasser. Dort machte der Nieselregen insbesondere den Prüfern zu schaffen, aufgeweichte Protokolle und kalte Finger waren die Folge. Beim Ausstellen der Jüngstenscheine wurden die Finger dann aber warm, denn es wurde für jeden Teilnehmer ein Schein ausgestellt – alle hatten bestanden.

So durfte am Ende jeder der Teilnehmer das heiß begehrte Dokument von der Kommission in Empfang nehmen.

Unser Glückwunsch gilt allen Teilnehmern, insbesondere Arne, der die Prüfung mit der Note 1,0 bestanden hat.

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Mitgliederversammlung unter freiem Himmel: SVGS stellt Weichen für die Zukunft

Mitgliederversammlung 2020 (Ausschnitt, rechts und links sitzen noch mehr)Am Samstag fand die Mitgliederversammlung der Segelvereinigung Sinstorf statt. Wegen der aktuellen Pandemie war die Versammlung nicht nur deutlich später als sonst, sie fand auch draußen statt.
Der Vorstand der SVGS wird ab sofort durch Alexis verstärkt, der bisherige Kassenprüfer übernimmt ab sofort die Aufgaben des Schriftführers. Den frei werdenden Posten als Kassenprüfer übernimmt Jan. Somit ist der Vorstand wieder komplett.
Um auch materiell gut für die Zukunft aufgestellt zu sein, wurden weitere Beschlüsse gefasst. 15.000 Euro Budget gaben die Mitglieder frei, um neue Boote zu erwerben. Die Boote sollen überwiegend in der Jugendausbildung eingesetzt werden. Der Vorstand wird nun mit den entsprechenden Bootshändlern in Verhandlung treten und hoffentlich wird bereits in dieser Saison das erste neue Boot zu bewundern sein.
Nicht nur die Mitgliederversammlung fand heute statt, auch die Jugend tagte. Die Nachwuchssegler beschlossen eine neue Jugendordnung. Außerdem ist ab sofort Peer stellvertretender Jugendobmann.

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Zweite FFiTT-Aktion: Nachwuchs mit viel Wind und Sonne unterwegs

Gruppenfoto 2. FFiTT-Aktion 2020In der vergangenen Woche ging die zweite Ferienaktion der SVGS zu Ende. Erneut waren alle acht Plätze gebucht, zahlenmäßig wäre wohl sogar noch eine dritte Aktion drin gewesen. Die dreitägige Aktion verfolgte im wesentlichen das gleiche Konzept wie die letztwöchige Aktion.

In dieser Woche war aber kein gemütliches Dümpeln angesagt, bei bis zu 19 Knoten Wind wurden die Kinder ordentlich gefordert. Obwohl viele Teilnehmer das erste Mal auf einer Feva saßen, war die Lernkurve steil und am Anfang lernten die Kids vor allem eins: Kentern und Wiederaufrichten. Mit etwas Hilfe der SVGS-Trainer Helena und Chris klappte das aber bald schon ganz hervorragend.

Segeln mit GennakerDa das Starkwindsegeln anstrengend (heißt ja auch Segelsport und nicht Segelrumsitzen) und das Kentern noch anstrengender ist, war die Mittagspause dann auch etwas länger und um einige Theorieeinheiten angereichert.

Am letzten Aktionstag, dem Donnerstag, ließ der Wind dann etwas nach und mit sonnigen 10 kn herrschten beste Trainingsbedingungen. Nach Manövertraining am Vormittag stand am Nachmittag zum Abschluss noch eine Trainingsregatta auf dem Programm, bei der die Kinder zeigen konnten, was sie gelernt hatten. Alle kamen gut um den Kurs und hatten viel Spaß.

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Acht Kinder segeln im SVGS-Sommerferienprogramm „FFiTT“

Gruppenfoto FFiTT 1Freitag ging der erste „FFiTT“-Kurs zu Ende. An den drei Trainingstagen konnten acht Mädchen und Jungen im Alter von elf bis 14 Jahren zusammen segeln.

Wegen des grassierenden „Corona“-Virus mussten andere Angebote des Vereins ausfallen, doch die „Ferien-Feva-intensiv-Trainings-Tage“ waren zumindest ein kleines Trostpflaster.

„Toll, dass ich endlich mal wieder ausführlich über den See heizen konnte, ein paar Tage mit meinen Segelkollegen verbringen konnte“, freut sich Erik (13), der schon mehrere Jahre bei der SVGS segelt.

Die Flotte der FFiTT-FerienaktionDie geltenden Auflagen und Hygienemaßnahmen (zum Beispiel Limitierung der Gruppengröße) machten die Aktion zu etwas besonderen. Leider fiel vieles vom üblichen Landprogramm weg, dafür verbrachten die Kinder mehr Zeit auf dem Wasser. Die Segelteams blieben größtenteils gleich, und die Kinder brachten ihr Essen selbst mit – und verzehrten es an der frischen Luft.

Besonders war auch die sehr durchmischte Gruppe. Von absoluten Anfängern bis zu Fortgeschrittenen war alles dabei. So konnten die Teilnehmer auch voneinander lernen.

Die dreitägige Aktion war auf jeden Fall ein großer Erfolg und am Ende hatten alle viel Spaß, trotz (oder vielleicht auch wegen) der ein oder anderen Kenterung.

In der nächsten Woche findet eine weitere FFiTT-Aktion statt, die ebenfalls schon ausgebucht ist.

Die Aktion wird von der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert.

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