Fünf neue Boote für die SVGS – feierliche Taufe am Neuländer See

Gäste bei der BootstaufeAm vergangenen Donnerstag, dem 24. September, wurde es am Neuländer See festlich: Rund 40 Gäste kamen zur Bootstaufe der Segelvereinigung Sinstorf. Gleich fünf neue Vereinsboote erhielten ihre Namen und wurden anschließend bei bestem Wetter direkt auf dem Wasser ausprobiert. Neben Vereinsmitgliedern und Familien waren auch zahlreiche Vertreter aus Politik, Verwaltung und Sport zu Gast.

Getauft wurden der Laser „Grover“, die beiden RS500 „Pascal“ und „Kelvin“, der 29er „Urs“ sowie die RS Quest „Yoshi“.

Möglich geworden ist die Anschaffung der neuen Boote durch die Unterstützung verschiedener Förderer. „Yoshi“ wurde von der Alexander Otto Sportstiftung gefördert. Weitere Boote wurden mit Unterstützung der Hamburger Sparkasse (HASPA) sowie des Hamburger Segel-Verbands aus Mitteln der Breitensportförderung finanziert. Damit kann die SVGS ihr Angebot insbesondere für Kinder und Jugendliche weiter ausbauen und den Seglerinnen und Seglern moderne Trainingsboote zur Verfügung stellen.

Grußworte und ein Blick zurück

Sten und Henning begrüßen die BesucherDurch den Nachmittag führte der stellvertretende Vorsitzende Sten Flehmig. Nach der Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Henning Schrödter folgten mehrere Grußworte.

Henning Schrödter stellte dabei die Bedeutung der neuen Boote für die Vereinsarbeit heraus und bedankte sich bei den Förderern und allen, die an der Beschaffung beteiligt waren.

Sonja Wichmann illustrierte ihr Grußwort durch mitgebrachte Unterlagen aus der Anfangszeit des WassersportzentrumsAuch Sonja Wichmann, Leiterin des Fachamtes Sozialraummanagement im Bezirksamt Harburg, war zu Gast. Sie begleitet die Entwicklung des Standorts am Neuländer See bereits seit vielen Jahren und hatte zur Bootstaufe sogar historische Dokumente aus der Entstehungszeit der Anlage mitgebracht.

In ihrem Grußwort erinnerte sie daran, dass der Weg zum heutigen Wassersportzentrum keineswegs selbstverständlich war. Viele unterschiedliche Beteiligte mussten zusammengebracht werden, Fragen des Naturschutzes mussten geklärt und die Finanzierung gesichert werden. Rund zehn Jahre dauerte es, bis das Projekt schließlich umgesetzt werden konnte.

Heute, so Wichmann, sei es schön zu sehen, dass die Anlage gut funktioniere und sich die anfänglichen Schwierigkeiten weitgehend gelegt hätten. Gleichzeitig freute sie sich darüber, nun auch einmal selbst zu Gast bei der SVGS sein zu können.

Alexander Stein stellte den Beitrag der SVGS für den Jugendsport herausAlexander Stein von der HASPA sprach ebenfalls ein Grußwort: Er betonte die Bedeutung der Vereinsarbeit und insbesondere der Jugendarbeit und machte deutlich, dass die HASPA die SVGS gerne unterstütze und dies auch in Zukunft weiter vorhabe.

Mit Sören Schumacher war außerdem ein besonderer Gast vor Ort. Der Bürgerschaftsabgeordnete für Harburg ist der SVGS seit vielen Jahren verbunden und war selbst lange Zeit im Verein aktiv. Als Trainer war er früher selbst auf dem Wasser und engagierte sich außerdem maßgeblich für die Entwicklung des Wassersportzentrums Neuländer See.

Ehrengäste (v.l.n.r.): Sören Schumacher, Niklas Jahn, Alexander Stein, Henning Baur, Sona Wichmann, Jörn Rosenberg, Dr. Jonas Leder. 2. reihe: Thore BliefernichtSchumacher konnte sich vor Ort anschauen, wie sich der Standort und der Verein entwickelt haben. Besonders erfreulich war dabei, dass er die neue Generation von Seglerinnen und Seglern direkt auf dem Wasser erleben konnte. „Ich bin stolz, dass sich mein alter Verein so entwickelt hat.“

Zu den weiteren Gästen gehörten Henning Baur, Breitensport-Obmann des Hamburger Segel-Verbands, Dr. Jonas Leder, Direktor des Landessportamtes, sowie Jörn Rosenberg aus dem Sportreferat des Bezirksamtes Harburg. Auch Thore Bliefernicht aus der CDU-Fraktion sowie Niklas Jahn von der Harburger SPD waren vor Ort.

Jetzt werden die Boote getauft

Nach dem offiziellen Teil gab es zunächst eine kurze Pause bei Kaffee, Kuchen und Sekt. Anschließend wurde es für die Kinder und Jugendlichen spannend: Sie durften die neuen Boote selbst taufen.

Nacheinander erhielten „Grover“, „Pascal“, „Kelvin“, „Urs“ und „Yoshi“ ihre Namen. Für die jungen Seglerinnen und Segler war die Taufe dabei nicht nur ein symbolischer Moment – unmittelbar danach konnten die neuen Boote auch ihrem eigentlichen Zweck zugeführt werden.

Taufe RS Quest YoshiBei sonnigem Wetter ging es auf den Neuländer See. Die Jugendlichen bauten ihre Boote selbständig auf, machten die neuen Schiffe segelklar und gingen anschließend aufs Wasser. Einige der Gäste konnten das Geschehen dabei aus nächster Nähe verfolgen: Auf dem Motorboot der SVGS ging es hinaus auf den See, um das Training einmal aus der Perspektive vom Wasser aus zu erleben.

Gerade die Selbständigkeit der Jugendlichen fiel dabei vielen Besucherinnen und Besuchern auf. Die Kinder und Jugendlichen bauten ihre Boote eigenständig auf, bereiteten sich auf das Segeln vor und waren anschließend ohne ständige Betreuung durch Erwachsene auf dem Wasser unterwegs. Für viele der Gäste war es beeindruckend zu sehen, wie selbstverständlich die jungen Seglerinnen und Segler mit ihren Booten umgehen.

"Taufgemeinde" rund um den ILCA "Grover"Neue Boote, neue Möglichkeiten

Mit den fünf neuen Booten wächst die Trainingsflotte der SVGS weiter. Besonders für die Jugendarbeit sind die zusätzlichen Möglichkeiten wichtig: Vom ersten Einstieg in größere Jollen bis hin zum anspruchsvollen Regattatraining stehen nun weitere moderne Boote zur Verfügung.

Die Taufe hat damit nicht nur fünf neue Namen auf den Booten sichtbar gemacht; sie hat auch gezeigt, was hinter der Vereinsarbeit der SVGS steht: engagierte Ehrenamtliche, Kinder und Jugendliche, die mit Begeisterung segeln, und ein Netzwerk aus Förderern, Verbänden, Verwaltung und Politik, das die Entwicklung des Vereins unterstützt.

Ein herzlicher Dank gilt daher allen Förderern und Unterstützern, die die Anschaffung der Boote ermöglicht haben – und natürlich den vielen Ehrenamtlichen, die dafür sorgen, dass die Boote anschließend auch regelmäßig auf dem Wasser sind.

Grover, Pascal, Kelvin, Urs und Yoshi: Allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Schwert!

Torge segelt um Hamburger Jugendmeisterschaft mit

Torge auf dem ILCA bei Jugendsegeltreffen, im Hintergrund ein Boot der WettfahrtleitungAm vergangenen Wochenende segelte Torge aus unserer Jugendgruppe auf der Alster beim Hamburger Jugendsegeltreffen. Bei dieser Veranstaltung segelten 85 Nachwuchssegler aus Hamburg und umliegenden Bundesländern um die Jugendmeisterschaft der Bootsklassen ILCA4, ILCA6, 420er und Jugendwanderkutter.

Torge schnupperte dabei in der Bootsklasse ILCA6 Regattaluft, wo er auch der jüngste Teilnehmer war. Am Samstag kam er in allen drei Wettfahrten innerhalb des Zeitfensters ins Ziel; Sonntag war es dann wie verhext: Erst blieb der Wind aus und der Start musste so lange verschoben werden, dass nur ein Rennen gesegelt werden konnte. Als es dann endlich losging, war das Boot (im Gegensatz zu Torge im Übrigen mit Abstand das älteste in der Wettfahrt) wie festgeschraubt. Es ging einfach nicht vorwärts und er wurde sogar überrundet. Der Grund dafür stellte sich dann beim Verladen des Bootes heraus: Aus dem Rumpf lief minutenlang Wasser.

Ziel der Regatta war es, Erfahrung zu sammeln für die anstehende RS500-Weltmeisterschaft im Sommer. Und dieses Ziel ist auf jeden Fall erreicht – insofern ist das Jugendsegeltreffen aus Sinstorfer Sicht als Erfolg zu verbuchen.

Auch im Race Committee gab es eine Beteiligung der SVGS: Chris wachte im Regattabüro über Check-In, Ergebnislisten, Eintragung von Disqualifikationen und übernahm zudem den Bereich Fotos und Öffentlichkeitsarbeit.

Bootstaufe – feierliche Indienststellung von 5 Booten

Vorstand mit EhrengästenAm vergangenen Mittwoch hielt die SVGS in Neuland einen Festakt anlässlich der Taufe von fünf neuen Booten ab.

Durch den Nachmittag führte der zweite Vorsitzende Sten Flehmig, musikalisch untermalt wurde der Festakt von Kalle, der E-Gitarre spielte und sang. Neben zahlreichen Vereinsmitgliedern waren auch geladene Gäste aus der Bezirksversammlung, der Abteilung für Sportangelegenheiten des Bezirksamtes, dem Hamburger Segel-Verband und der Hamburger Segeljugend, befreundeten Vereinen und Förderer anwesend.

Folgende Boote wurden getauft:

Timo und Sjard tauften die beiden Laser (bzw. ILCA) Ernie und Bert. Die Anschaffung der beiden gebrauchten 1-Personen-Boote ermöglichten uns Privatspenden.

Arne taufte unsere neue RS Vision Brenda. Das Boot kam Anfang des Jahres gebraucht als Spontankauf zu uns, somit haben wir nun zwei Visions. Die Boote werden überwiegend in der Jugendabteilung eingesetzt, können aber auch von Erwachsenen gesegelt werden.

Anschließend taufte Jesper den Laser Bahia Wilma. Der Bahia ist mit bis zu vier Bootsplätzen ein richtiges Schlachtschiff und kann von allen Altersgruppen genutzt werden. Die Anschaffung wurde ebenfalls durch Privatspenden und Breitensportförderung des Hamburger Segel-Verbandes ermöglicht.

Kati und Anabel tauften zuletzt unsere Feva Ida. Ida ist bereits seit 2020 in unserer Flotte, konnte aber aus bekannten Gründen noch nicht feierlich getauft werden. Sie ist das fünfte Boot dieser Klasse und wird für unsere Jugendlichen im Alter von 11 bis 17 Jahren genutzt. Für die Feva haben wir einen Zuschuss der HASPA erhalten.

Darüber hinaus präsentierten wir den Gästen noch zwei weitere Neuanschaffungen: Unser Motorboot hat seit Saisonbeginn einen neuen Elektromotor, der durch Mittel der Bezirksversammlung gefördert worden ist. Das Boot setzen wir zur Trainingsbegleitung ein. Zudem haben wir für einen der Laser ein Foiling Kit erworben, mit dem es möglich ist, über das Wasser zu fliegen. Die Peter-Mählmann-Stiftung bezuschusste diese Investition.

Im Anschluss an den Festakt hatten alle Gäste die Möglichkeit, unsere Flotte auf dem See mit dem Motorboot zu begleiten und sich an unserem Grill mit Speisen zu versorgen.

Meinungsaustausch zur Entwicklung des Jugendsegelns in Hamburg

Am 21. November 2017 fand in den Räumen des NRV in Hamburg ein Treffen von Jugendleitern sowie im Jugendseglen tätigen Übungsleitern und Trainern statt. Zu dem Treffen hatte die Hamburger Seglerjugend geladen. Mit bester Aussicht über die Alster diskutierten 18 Vertreter verschiedenster Vereine über ihre aktuelle Situation in den Jugendgruppen, vorgehaltene Bootsklassen und Kooperationen zwischen den Vereinen.

Problematisch angesprochen wurde, dass eine große Vielfalt an Bootsklassen herrscht, wodurch es dem Verband schwerfällt, Regatten auf Landesebene anzubieten. Es wurde aber betont, dass die Türen der großen (und kleinen) Vereine auch für Mitglieder anderer Vereine offen stehen, um ausreichend große Trainingsgruppen zusammenzustellen. Hauptziel sei es, Kindern und Jugendlichen das problemfreie Segeln zu ermöglichen.

Es zeichnet sich ab, dass der 420er nachwievor das verbreitetste Boot für Jugendliche ab 14 Jahren ist, der Opti ist für Kinder quasi das einzige ernst zu nehmende Boot. Als „Spaßklasse“ für das Nicht-Regatta-Segeln etablieren sich RS Feva und Laser Bahia. Weiterlesen →

SVGS für „beispielhaftes gesellschaftliches Engagement“ ausgezeichnet

Urkundenübergabe Sterne des Sports: Jürgen Mantell, Christopher Hirch, Reiner BrüggestratDer Hamburger Sportbund und die Hamburger Volksbanken haben am Mittwoch die Segelvereinigung Sinstorf für beispielhaftes gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet. Hintergrund: Die SVGS hatte sich mit dem Projekt „Familiensegeln“ um den Preis „Sterne des Sports“ beworben. Weiterlesen →