Am vergangenen Wochenende segelte Torge aus unserer Jugendgruppe auf der Alster beim Hamburger Jugendsegeltreffen. Bei dieser Veranstaltung segelten 85 Nachwuchssegler aus Hamburg und umliegenden Bundesländern um die Jugendmeisterschaft der Bootsklassen ILCA4, ILCA6, 420er und Jugendwanderkutter.
Torge schnupperte dabei in der Bootsklasse ILCA6 Regattaluft, wo er auch der jüngste Teilnehmer war. Am Samstag kam er in allen drei Wettfahrten innerhalb des Zeitfensters ins Ziel; Sonntag war es dann wie verhext: Erst blieb der Wind aus und der Start musste so lange verschoben werden, dass nur ein Rennen gesegelt werden konnte. Als es dann endlich losging, war das Boot (im Gegensatz zu Torge im Übrigen mit Abstand das älteste in der Wettfahrt) wie festgeschraubt. Es ging einfach nicht vorwärts und er wurde sogar überrundet. Der Grund dafür stellte sich dann beim Verladen des Bootes heraus: Aus dem Rumpf lief minutenlang Wasser.
Ziel der Regatta war es, Erfahrung zu sammeln für die anstehende RS500-Weltmeisterschaft im Sommer. Und dieses Ziel ist auf jeden Fall erreicht – insofern ist das Jugendsegeltreffen aus Sinstorfer Sicht als Erfolg zu verbuchen.
Auch im Race Committee gab es eine Beteiligung der SVGS: Chris wachte im Regattabüro über Check-In, Ergebnislisten, Eintragung von Disqualifikationen und übernahm zudem den Bereich Fotos und Öffentlichkeitsarbeit.


Am Samstag, dem 22. September, fand auf der Alster ein von der Segler-Vereinigung Altona-Oevelgönne e.V. (SVAOe) organisiertes Training für Feven statt, am Sonntag folgte eine Regatta. Über Nacht schliefen die – aus vier Norddeutschen Bundesländern angereisten – Segler in Gebäuden der SVGS.
Insgesamt waren acht Crews dabei. Neben der SVGS-Crew waren drei Teams aus dem emsländischen Jemgum, ein Team der SVAOe, und zwei aus Wedel sowie ein Wedel-Bremen-Team am Start. Das Trainerteam bestand aus einem Trainer aus Jemgum und einer Trainerin der SVGS, weitere SVGS- und SVAOe-Trainer leisteten logistische Unterstützung.
Die viel zu kurze Nacht endete mit frischen Brötchen und für einige auch mit einem erfrischenden Morgenspaziergang zur S-Bahn-Haltestelle Harburg. Am Morgen hatte der Wind deutlich nachgelassen und statts Regen strahlte gelegentlich die Sonne durch die Wolken.
Knapp pünktlich um 10 Uhr trafen alle bei der Steuerleute-Besprechung ein, neben dem Feld der Feva-Segler wurde an diesem Tag auch eine Opti B, C1 und C2 Regatta gesegelt, zu der sich 57 Kinder mit ebensovielen Booten einfanden. Leider musste nach einer Wettfahrt die Regatta abgebrochen werden, der Wind war komplett eingeschlafen und stattdessen trat wieder der altbekannte Regen auf den Plan. Einerseits schade, andererseits waren am Ende dann auch alle froh, endlich wieder warme Klamotten anziehen zu können.