Torge segelt um Hamburger Jugendmeisterschaft mit

Torge auf dem ILCA bei Jugendsegeltreffen, im Hintergrund ein Boot der WettfahrtleitungAm vergangenen Wochenende segelte Torge aus unserer Jugendgruppe auf der Alster beim Hamburger Jugendsegeltreffen. Bei dieser Veranstaltung segelten 85 Nachwuchssegler aus Hamburg und umliegenden Bundesländern um die Jugendmeisterschaft der Bootsklassen ILCA4, ILCA6, 420er und Jugendwanderkutter.

Torge schnupperte dabei in der Bootsklasse ILCA6 Regattaluft, wo er auch der jüngste Teilnehmer war. Am Samstag kam er in allen drei Wettfahrten innerhalb des Zeitfensters ins Ziel; Sonntag war es dann wie verhext: Erst blieb der Wind aus und der Start musste so lange verschoben werden, dass nur ein Rennen gesegelt werden konnte. Als es dann endlich losging, war das Boot (im Gegensatz zu Torge im Übrigen mit Abstand das älteste in der Wettfahrt) wie festgeschraubt. Es ging einfach nicht vorwärts und er wurde sogar überrundet. Der Grund dafür stellte sich dann beim Verladen des Bootes heraus: Aus dem Rumpf lief minutenlang Wasser.

Ziel der Regatta war es, Erfahrung zu sammeln für die anstehende RS500-Weltmeisterschaft im Sommer. Und dieses Ziel ist auf jeden Fall erreicht – insofern ist das Jugendsegeltreffen aus Sinstorfer Sicht als Erfolg zu verbuchen.

Auch im Race Committee gab es eine Beteiligung der SVGS: Chris wachte im Regattabüro über Check-In, Ergebnislisten, Eintragung von Disqualifikationen und übernahm zudem den Bereich Fotos und Öffentlichkeitsarbeit.

Fünf Erwachsenensegler bei der Alsterglocke

Botsaufbau an der AlsterAm frühen Morgen des 12.10.24 trafen sich fünf Mitglieder der Erwachsenen-Gruppe, um mit Brenda, unserem Laser-­Bahia zu einer Regatta aufzubrechen. Bei eisigen Temperaturen mussten wir sogar Eisplatten von der Persenning entfernen, danach ging es dick eingepackt an die Alster zur 41. Alsterglocke. Hier wurde Brenda vermutlich zum ersten Mal in ihrem Vereinsleben gekrant, anschließend brachten wir sie zunächst paddelnd an den Steg. Nach der Steuermannbesprechung wurde das Rennen um 11 Uhr im nördlichen Teil der Alster begonnen. Mittlerweile schien die Sonne und wir erreichten im Laufe des Rennens die 14 Grad.
Der Bahia dümpelt durchs ZielDas besondere an der vom HSC veranstalteten Regatta ist, dass nach jeder Runde ohne Anlegen ein kompletter Crewwechsel stattfinden muss. Wir mussten krankheitsbedingt mit einer 2er und einer 3er Crew starten. Bei dieser spaßigen Regatta ging es um einen schnellen Wechsel der Crew in der Wechselzone am HSC Steg. Dazu kamen noch verschiedene Bootsklassen und das Chaos war perfekt. Gegen 14 Uhr wurde die endgültige Rundenzahl für die Regatta festgelegt. Zu dem Zeitpunkt hatten wir 9 Runden bereits gesegelt und hatten noch 5 weitere vor uns. Allerdings machte uns nicht nur die Rundenzahl langsam zu schaffen, sondern auch der auffrischende und sehr böige Wind und so kam es, dass in Runde 11 die Bahia mit dem Gennaker zweimal kenterte und so hatten wir endgültig den Anschluss verloren. Nach knapp sechs Stunden und 14 Runden kamen wir als 43. von 46 Teams ins Ziel.
Nach dem Motto „dabei sein ist alles“ hatten wir dennoch einen richtig schönen Tag und ganz viel Spaß. Für einige von uns war es das erste Mal, sowohl auf der Alster als auch eine Regatta zu segeln. Bei einem Abschlussbier während der Siegerehrung haben wir auf den ereignisreichen Tag angestoßen und haben anschließend die Bahia wieder in ihr Heimatgewässer gebracht. Bei uns am Neuländer See ist es doch am schönsten;-)
Bericht: Kim

Zwei SVGS-Segler bei Trainings- und Regattawochenende auf der Alster

Am Samstag, dem 22. September, fand auf der Alster ein von der Segler-Vereinigung Altona-Oevelgönne e.V. (SVAOe) organisiertes Training für Feven statt, am Sonntag folgte eine Regatta. Über Nacht schliefen die – aus vier Norddeutschen Bundesländern angereisten – Segler in Gebäuden der SVGS.

Insgesamt waren acht Crews dabei. Neben der SVGS-Crew waren drei Teams aus dem emsländischen Jemgum, ein Team der SVAOe, und zwei aus Wedel sowie ein Wedel-Bremen-Team am Start. Das Trainerteam bestand aus einem Trainer aus Jemgum und einer Trainerin der SVGS, weitere SVGS- und SVAOe-Trainer leisteten logistische Unterstützung.

Am Samstag hatten die jüngeren Segler mit dem starken und drehenden Wind zu kämpfen. Eine Teilnehmerin: „Nach 15 Kenterungen habe ich aufgehört, zu zählen.“ Auch der nass-kalte Regen, der an diesem Tag über Hamburg zog konnte die Motivation nicht steigern. Immerhin: Die fortgeschrittenen Segler kamen auf ihre Kosten und hatten die Möglichkeit, ihre Grenzen auszutesten. Alle Segler schlugen sich aber tapfer und segelten zwei Trainingsslots mit.

Gegen Abend wurde gegrillt, anschließend ging es nach Neuland, wo die heißen Duschen an diesem Abend die Hauptattraktion darstellten.

Die viel zu kurze Nacht endete mit frischen Brötchen und für einige auch mit einem erfrischenden Morgenspaziergang zur S-Bahn-Haltestelle Harburg. Am Morgen hatte der Wind deutlich nachgelassen und statts Regen strahlte gelegentlich die Sonne durch die Wolken.

Knapp pünktlich um 10 Uhr trafen alle bei der Steuerleute-Besprechung ein, neben dem Feld der Feva-Segler wurde an diesem Tag auch eine Opti B, C1 und C2 Regatta gesegelt, zu der sich 57 Kinder mit ebensovielen Booten einfanden. Leider musste nach einer Wettfahrt die Regatta abgebrochen werden, der Wind war komplett eingeschlafen und stattdessen trat wieder der altbekannte Regen auf den Plan. Einerseits schade, andererseits waren am Ende dann auch alle froh, endlich wieder warme Klamotten anziehen zu können.

Unsere beiden Segler belegten übrigens Platz sechs von acht, eingedenk der Tatsache, dass beide erst diese bzw. letzte Saison in die Feva umgestiegen sind, eine beachtliche Leistung.

Mehr Fotos gibt es bei Facebook.

Die Ergebnisse der Regatta können über manage2sail abgerufen werden.

Segelsaison an der Alster ist eröffnet

Hallo Leute,

nachdem uns das Wetter bislang einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, haben die Boote an der Alster nun auch mal Wasser von unten bekommen. Bei fast Flaute wurde erst einmal geprüft, ob auch alles funktionieret.

MUS

Carsten

Segelsaison eröffnet

Hallo Leute,
die Segelsaison auf der Alster ist eröffnet.
Birte, Anja, Tim, Julian,Pia, Victor und ich haben heute erfolgreich die Saison eröffnet. Leider konnten wir noch nicht alle Theoretisch erworbenen Kenntnisse in die Praxis umsetzen. Irgendwie hatten wir 0,000000 Windstärken. Noch weniger geht wirklich nicht. Trotzt der Flaute haben wir gleich mit einem Rettungsmanöver die Ausbildung begonnen. Ging es doch darum zwei gekenterte Ruderer aus dem kalten Wasser zu retten.
Mast und Schotbruch
Carsten