Liveblog von der Schleifreizeit

Wir sind aktuell in Borgwedel an der Schlei. Dabei sind 17 Jugendliche, neun Boote und zwei Betreuer.

Sonntag, 7. August


Heute war der erste Segeltag. Wir hatten tollen Wind und alle hatten Spaß beim Segeln. Wir sind aktuell die einzige Segelgruppe in der Jugendherberge.

Montag, 8. August

Heute war der zweite Segeltag der Schleifreizeit. Frühstück gibt es um 8.15 Uhr, das ist in den Augen der Jugendherberge „ganz spät“ und in den Augen vieler Teilnehmer vieeeel zu früh. Um 10 Uhr sind wir aufs Wasser, heute waren alle Boote unterwegs. Da der Wind etwas mau war, haben wir erstmal versucht, einen Schleppverband zu bilden. Das hat sehr lange gedauert und war auch nur mittelmäßig erfolgreich, irgendwie haben wir ganz schön viele Boote dabei, und haben vom Neuländer See nicht so viele Erfahrungswerte.
Wir sind dann noch etwas frei gesegelt und wollten dann Mittag essen. Da der Wind nur ca. 2-3 Knoten stark war, dauerte das ranfahren ewig. Nach der Pause haben wir mit den Leuten, die noch nicht so lange dabei sind Manövertraining gemacht, der Rest durfte frei segeln. Beim rausfahren aus dem Hafen haben Milena und Julien noch ein kleines Kind mit Gummiboot aus der Hafeneinfahrt geschleppt. Jetzt erzählen sie allen von ihren Heldentaten.
Das Manövertrtaining hat ganz gut geklappt, allerdings sind einige Crews mehrfach an einer Tonne hängen geblieben. Zwischendurch haben wir sogar 6 Knoten gemessen, richtig krass.
Das Abendbrot war heute vegetarisch. Es gab mehrere Reisvariationen mit verschiedenen Saucen. Highlight war der Nachtisch: Eis. David war so nett und hat für alle Eis geholt, nach den ersten Ladungen wurde das Personal dann misstrauisch. Insgesamt haben wir 40 Eis gegessen. Luca meint, das sind 2 für jeden, Rest 6.
Nach dem Abendbrot haben wir dann noch eine kleine Hafenrundfahrt angeboten. Wer wollte, durfte einmal mit unserem Motorboot durch die Bucht fahren und den Sonnenuntergang bewundern.

Dienstag, 9. August

Am heutigen Vormittag herrschte absolute Flaute. Daher sind wir nicht segeln gegangen. Erster Programmpunkt nach dem Frühstück war der Corona-Schnelltest. Alle waren negativ, Neptun sei Dank. Helena hat mit dem Großteil der Gruppe Gruppendynamische Spiele gespielt, die Nachwuchstrtainer haben mit Chris Programm für den Nachmittag vorbereitet. Nach dem Mittagessen ging es dann aufs Wasser, allerdings war der Wind nicht so berauschend. Die meiste Zeit haben wir überhaupt keinen Wind gehabt, zwischendurch kamen aber ein paar Windgebiete mit bis zu 8 Knoten. Da immer einer der Nachwuchstrtainer auf dem Motorboot war, konnte Helena auch mal segeln.

Gegen Abend haben wir dann zusammen Werwolf gespielt und anschließend sind wir früh ins Bett gegangen und Chris hat allen aus Käpt’n Blaubär vorgelesen. Da wir auf drei Hütten verteilt sind, musste er den Text drei mal vorlesen.

Die Gegenwart hat uns eingeholt, dieser Live-Blog wird leider nicht weiter geführt. Demnächst erscheint hier der ausführliche Bericht von der Freizeit.