Torge segelt um Hamburger Jugendmeisterschaft mit

Torge auf dem ILCA bei Jugendsegeltreffen, im Hintergrund ein Boot der WettfahrtleitungAm vergangenen Wochenende segelte Torge aus unserer Jugendgruppe auf der Alster beim Hamburger Jugendsegeltreffen. Bei dieser Veranstaltung segelten 85 Nachwuchssegler aus Hamburg und umliegenden Bundesländern um die Jugendmeisterschaft der Bootsklassen ILCA4, ILCA6, 420er und Jugendwanderkutter.

Torge schnupperte dabei in der Bootsklasse ILCA6 Regattaluft, wo er auch der jüngste Teilnehmer war. Am Samstag kam er in allen drei Wettfahrten innerhalb des Zeitfensters ins Ziel; Sonntag war es dann wie verhext: Erst blieb der Wind aus und der Start musste so lange verschoben werden, dass nur ein Rennen gesegelt werden konnte. Als es dann endlich losging, war das Boot (im Gegensatz zu Torge im Übrigen mit Abstand das älteste in der Wettfahrt) wie festgeschraubt. Es ging einfach nicht vorwärts und er wurde sogar überrundet. Der Grund dafür stellte sich dann beim Verladen des Bootes heraus: Aus dem Rumpf lief minutenlang Wasser.

Ziel der Regatta war es, Erfahrung zu sammeln für die anstehende RS500-Weltmeisterschaft im Sommer. Und dieses Ziel ist auf jeden Fall erreicht – insofern ist das Jugendsegeltreffen aus Sinstorfer Sicht als Erfolg zu verbuchen.

Auch im Race Committee gab es eine Beteiligung der SVGS: Chris wachte im Regattabüro über Check-In, Ergebnislisten, Eintragung von Disqualifikationen und übernahm zudem den Bereich Fotos und Öffentlichkeitsarbeit.

Drei SVGS-Optikids bei Yachthafen-Opti-Pokal in Wedel

Am Samstag waren unsere Optitrainer Marlene und David mit drei Kids aus unserer Trainingsgruppe beim Yachthafen-Opti-Pokal im Wedeler Yachthafen.
Wettdümpeln im Wedeler HafenbeckenFür Kim, Matties und Johann war es die erste Regatta. Der Segel-Club Unterelbe gab sich bei der Ausrichtung alle Mühe, doch gegen die großflächige Flaute, die über Norddeutschland hing, konnte selbst die beste Organisation nichts ausrichten. Dennoch ließ sich eine Wettfahrt segeln und alle Teilnehmer kamen ohne Schleppunterstützung ins Ziel und später an Land.
Unsere drei Nachwuchssegler traten in der Kategorie C2 an.
Nach der Siegerehrung hieß es zunächst mal, die Boote abzubauen und wieder auf den Trailer zu laden. Danach gab es noch ein kleines Special: Chris hatte den Schlüssel für das Boot der Hamburger Segeljugend organisiert und alle Kinder konnten, wenn auch nicht unter Segeln, zusammen auf den Hauptstrom der Elbe fahren. Neben der Regatta definitiv ein Highlight für unsere Nachwuchssegler.

Wir freuen uns, dass die Regatta-Premiere so gut geklappt hat und sagen schonmal: bis zum nächten Jahr!

Parallel segeln Friederike und Peer mit ihrem RS500 bei der United4-Regatta im niederländischen Medemblik und halten die Flagge der SVGS so auch international hoch 😉 .

Fünf Erwachsenensegler bei der Alsterglocke

Botsaufbau an der AlsterAm frühen Morgen des 12.10.24 trafen sich fünf Mitglieder der Erwachsenen-Gruppe, um mit Brenda, unserem Laser-­Bahia zu einer Regatta aufzubrechen. Bei eisigen Temperaturen mussten wir sogar Eisplatten von der Persenning entfernen, danach ging es dick eingepackt an die Alster zur 41. Alsterglocke. Hier wurde Brenda vermutlich zum ersten Mal in ihrem Vereinsleben gekrant, anschließend brachten wir sie zunächst paddelnd an den Steg. Nach der Steuermannbesprechung wurde das Rennen um 11 Uhr im nördlichen Teil der Alster begonnen. Mittlerweile schien die Sonne und wir erreichten im Laufe des Rennens die 14 Grad.
Der Bahia dümpelt durchs ZielDas besondere an der vom HSC veranstalteten Regatta ist, dass nach jeder Runde ohne Anlegen ein kompletter Crewwechsel stattfinden muss. Wir mussten krankheitsbedingt mit einer 2er und einer 3er Crew starten. Bei dieser spaßigen Regatta ging es um einen schnellen Wechsel der Crew in der Wechselzone am HSC Steg. Dazu kamen noch verschiedene Bootsklassen und das Chaos war perfekt. Gegen 14 Uhr wurde die endgültige Rundenzahl für die Regatta festgelegt. Zu dem Zeitpunkt hatten wir 9 Runden bereits gesegelt und hatten noch 5 weitere vor uns. Allerdings machte uns nicht nur die Rundenzahl langsam zu schaffen, sondern auch der auffrischende und sehr böige Wind und so kam es, dass in Runde 11 die Bahia mit dem Gennaker zweimal kenterte und so hatten wir endgültig den Anschluss verloren. Nach knapp sechs Stunden und 14 Runden kamen wir als 43. von 46 Teams ins Ziel.
Nach dem Motto „dabei sein ist alles“ hatten wir dennoch einen richtig schönen Tag und ganz viel Spaß. Für einige von uns war es das erste Mal, sowohl auf der Alster als auch eine Regatta zu segeln. Bei einem Abschlussbier während der Siegerehrung haben wir auf den ereignisreichen Tag angestoßen und haben anschließend die Bahia wieder in ihr Heimatgewässer gebracht. Bei uns am Neuländer See ist es doch am schönsten;-)
Bericht: Kim

Vier SVGSler bei RS500-Weltmeisterschaften in den Niederlanden

David und Moritz Friederike und PeerVom 03.08.24 bis zum 10.08.24 waren zwei Teams der SVGS (David/Moritz, Friederike/Peer) bei der RS 500 WM in den Niederlanden dabei.

Am Samstag früh ging es für uns los: in die Niederlande zur RS500 Weltmeisterschaft. Nach sieben Stunden Fahrt haben wir noch die Boote aufgebaut und unsere Ferienwohnung, welche leider keine Geschirrspülmaschine hat, was von David sehr bedauert wurde, in der Nähe des Veranstaltungsortes bezogen. Am Abend haben wir mit dem anderen hamburger Team noch die Niederländische Spezialität „Frikandel“ probiert.

Sonntag wurde mit einer Proberegatta die WM eröffnet. Doch leider wehte nur ein leichter Wind. Wir nutzten die Gelegenheit, um unsere neuen Genanker einzuweihen.

Am Montag fanden die ersten beiden Rennen der Qualifikationsserie statt, leider drehte der Wind sehr oft. Letztendlich gab es an dem Tag zwei Wettfahrten. Am Dienstag herrschte absolute Flaute. Wir fuhren aufs Wasser doch nach langem Warten wurden wir schließlich zurück in den Hafen geschleppt. Nach einer langen Wartezeit wurde noch ein Rennen gesegelt. Nach dem Rennen gab es ein leckeres BBQ.

Mittwoch hatten wir endlich konstanten Wind. Die Qualifikationsserie wurde um einen Tag verlängert und wir fuhren die letzten drei Rennen der Qualifikation, da der Wind konstant hielt. Am Donnerstag fanden die ersten vier regulären Rennen bei optimalen Windverhältnissen statt. Wir wurden in Gold- und Silverfleet eingeteilt und beide SVGS-Teams kamen in die Silverfleet. Nach dem Regattatag gab es noch das „Sailors Dinner“, bei dem Muscheln serviert wurden, welche wir alle nicht sehr mochten. Am Freitag segelten wir noch zwei letzte Rennen, diesmal bei sehr starkem Wind. Dabei war die Gruppe der Segler, die bei den Bedingungen noch raus gegangen sind, kleiner geworden, da viele Respekt vor den Windbedingungen hatten. Nach den windigen Wettfahrten gab es Pommes als Snack und danach folgte die Siegerehrung.

Erschöpft packten wir schließlich unsere Boote zusammen und bereiteten uns auf die Heimreise vor. Am Tag darauf fuhren wir (mit etwas im Stau stehen) wieder zurück nach Hamburg. Abgeschlossen haben David und Moritz auf dem 57., Friederike und Peer haben den 36. Platz belegt. Insgesamt war es eine gute Weltmeisterschaft, das Revier, die Organisation und die Veranstaltungen waren gut.

Wir feuern uns schon auf die nächsten Segelevents und auf die nächste Weltmeisterschaft 2025 in Follonica in Italien.

Bericht: David