Erfolgreich bei Wind und Wellen: Fünf SVGS-Segler in Travemünde

Ende Juli lockte die Travemünder Woche zehntausende Besucher ans Ufer der Lübecker Bucht. In diesem Jahr fanden in dem Zuge auch die „RS Games“ statt – Meisterschaften in allen größeren RS-Klassen, unter anderem auch die Europameisterschaft der Bootsklasse RS500. Zu dieser meldeten sich auch fünf Seglerinnen oder Segler der Segelvereinigung Sinstorf. Friederike und Peer, Sjard und Luca und Torge mit einem Steuermann aus dem WSCW. Zusätzlich waren Moritz und David mit dem Motorboot der Hamburger Segeljugend vor Ort, um die Segler auf dem Wasser zu betreuen; auch einige Eltern waren mit dabei.

Vor dem offiziellen Start der Regatten am Samstag gab es zunächst ein paar Tage zum Einsegeln, dann starteten die Regatten am Samstag direkt mit einem Starkwindtag – im Laufe der ersten Wettfahrt nahm der Wind immer noch zu, aus Sicherheitsgründen entschieden sich alle SVGS-Crews, in den Hafen zurückzukehren. Eine gute Entscheidung, denn fünf von 26 an diesem Tag gestarteten Booten kamen mit gebrochenem Mast zurück an den Strand.

Regattabetreuung auf dem WasserAm Sonntag waren die Bedingungen dann etwas humaner, alle SVGS-Schiffe starteten. Bis einschließlich Mittwoch fanden Wettfahrten statt, dabei bot sich ein Spektrum von Stark- bis Schwachwind.

Am Ende haben alle viel gelernt, Torges Team ist mit Platz 22 beste deutsche Crew, Friederike und Peer beendeten die Wettfahrtserie mit Platz 31, hier machten sich die fehlenden Wettfahrten vom ersten und letzten Tag (zu allem Überfluss brach der Pinnenausleger ab – ein Ersatzteil war zwar dabei, lag aber im Kofferraum und konnte nicht schnell genug herangeschafft werden) bemerkbar – bestes Einzelergebnis war hier Platz 17. Für Sjard und Luca wurde es Platz 47, immerhin mit zwei abgeschlossenen Wettfahrten. Auch für die beiden, die erstmals zusammen eine Regatta segelten, ein Erfolg.

Gruppenfoto SVGS-Team Travemünder Woche 2026Die Travemünder Woche war dabei nicht nur sportlich ein Highlight. Neben dem tollen Revier, der Lübecker Bucht, gab es auch ein Rahmenprogramm, das neben einem Fest auf dem historischen Segelschiff „Passat“ auch Feuerwerk, Lasershow und Volksfest beinhaltete.

„Die RS500-EM war ein tolles Erlebnis“, sagt SVGS-Seglerin Friederike Hoefer, die schon an mehreren internationalen Regatten teilgenommen hat. „Schön, dass sich auch ein paar jüngere Segler gemeldet haben. Sie haben hier viel gelernt und werden hoffentlich bei den nächsten größeren Regatten wieder dabei sein.“